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Naturpark Ebbegebirge |
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Startseite >> Über uns >> Projekte >> Landschaft, die ins Ohr geht "Landschaft die ins Ohr geht"© - Podcast D 03
Täglich rollen Tausende Tonnen Güter mit modernen LKW über die A45 durch den Naturpark Ebbegebirge. Was heute für uns selbstverständlich und scheinbar mühelos ist, war bis ins 18. Jahrhundert jedes Mal ein Abenteuer.
Statt über gut ausgebaute Straßen in den Tälern mussten die Spediteure des Mittelalters, die Fuhrleute, ihre Waren auf zweirädrigen Karren über holprige, tief in den Waldboden eingekerbte Wege transportieren. Je stärker die Wege benutzt wurden, desto mehr wurden sie zu regelrechten Hohlwegen, mundartlich als "Schlüsen" bezeichnet. War ein Weg zu tief oder zu eng geworden, nutzte man einfach eine unmittelbar daneben liegende Trasse, bis auch diese zum Hohlweg geworden war.
So gibt es in den Wäldern des Drolshagener Landes Stellen, in denen ganze Bündel von Hohlwegen vom Transportwesen früherer Tage erzählen könnten.
Eines der bedeutendsten Wegbündel liegt unweit der Ortschaft Junkernhöh, die für die Fuhrleute vergangener Jahrhunderte wohl das war, was für die heutigen LKW-Fahrer ein Autohof an einer Autobahn ist.
Lassen Sie sich also entführen in eine Zeit, in der das Reisen noch ungleich beschwerlicher war als heute und in welcher der Pannendienst, noch nicht über Handy, sondern durch das Knallen der Peitsche verständigt wurde. Seien Sie Zeuge, wie man mit "schlagkräftigen Argumenten" etwaige Meinungsverschiedenheiten zu Vorfahrtsregeln beilegte und . . .Hören Sie einfach selbst!
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